Hier möchten wir Ihnen einen Auszug und zugleich eine kleine Erläuterung zu den verschiedenen Veredlungstechniken geben. Falls gewünscht, beantworten wir Ihnen sehr gerne weitere Fragen dazu.

Tampondruck Siebdruck Digitaldruck Transferdruck
Sublimationsdruck Lasergravur Doming Unser Service!

 

Tampondruck
ist ein indirektes Druckverfahren (Tiefdruckprinzip), das sich zum wichtigsten Verfahren zum Bedrucken von Kunststoffkörpern entwickelt hat und besonders bei der Werbemittelbranche gebräuchlich ist.

Das Druckbild, das übertragen werden soll, wird mit einem Positiv-Film (Offsetfilm) auf ein Klischee belichtet. Dieses Klischee wird dann ausgewaschen und das belichtete Druckbild bleibt vertieft auf der Oberfläche des Klischees zurück.

Läuft der mechanische Vorgang des Druckes ab, so wird die Druckfarbe mit Hilfe eines Rakels über das Klischee geschwemmt, bei einer Rückwärtsbewegung zieht ein Messer die Farbe wieder ab und lässt sie in der Vertiefung zurück. Anschließend hebt der Tampon ab und fährt zum Bedruckstoff. Dort senkt sich der Tampon und passt sich der Form an und hinterlässt die Farbe (das Druckbild) auf dem Druckgut.

Der Vorteil dieser Druckübertragung besteht in der Verformbarkeit des Tampons, durch den das Bedrucken von gewölbten Flächen möglich wird. Der Tampon nimmt aufgrund seiner Elastizität die Form des zu bedruckenden Körpers an und kann so ideal das Motiv auf den Bedruckstoff übertragen. Das Druckbild wird auf den Druckkörper übertragen. Die Farbübertragung auf den Bedruckstoff liegt auf Grund des Silikonöls im Tampon bei annähernd 100%.

In der Werbemittelbranche wird diese Drucktechnik besonders oft angewandt, da viele Werbeartikel keine ebene Oberfläche aufweisen.

 

Siebdruck
ist ein Druckverfahren, bei dem die Druckfarbe mit einer Gummirakel durch ein feinmaschiges Gewebe hindurch auf das zu bedruckende Material gedruckt wird. An denjenigen Stellen des Gewebes, wo dem Druckbild entsprechend keine Farbe gedruckt werden soll, werden die Maschenöffnungen des Gewebes durch eine Schablone farbundurchlässig gemacht.

Im Siebdruckverfahren ist es möglich, viele verschiedene Materialien zu bedrucken, sowohl flache (Folien, Platten etc.) wie auch geformte (Flaschen, Gerätegehäuse etc.). Dazu werden je nach Material spezielle Druckfarben eingesetzt. Hauptsächlich werden Kunststoffe, Textilien, Keramik, Metall, Holz und Glas bedruckt. Ein Vorteil des Siebdrucks besteht darin, dass durch verschiedene Gewebefeinheiten der Farbauftrag variiert werden kann, so dass hohe Farbschichtdicken erreicht werden können. Im Vergleich zu anderen Druckverfahren ist die Druckgeschwindigkeit jedoch relativ gering. Der Siebdruck wird hauptsächlich im Bereich der Werbartikel und im Textildruck eingesetzt.

Die Druckform des Siebdrucks besteht aus einem Rahmen, der mit einem Gewebe bespannt ist. Auf das Gewebe wird fotografisch eine Schablone aufgebracht. Die Schablone verhindert an denjenigen Stellen des Druckbildes, die nicht drucken sollen, den Farbauftrag. Die Druckform wird in einer Druckmaschine über dem zu bedruckenden Material befestigt.

Nun wird Druckfarbe auf das Gewebe aufgetragen und mit einer Gummirakel durch die offenen Stellen der Schablone auf den Bedruckstoff gestrichen. Die Farbe wird dabei durch die Maschen des Gewebes gedruckt und auf die Bedruckstoffoberfläche aufgetragen. Nach dem Druck wird das bedruckte Material der Maschine entnommen und zum Trocknen ausgelegt.

 

Digitaldruck

bezeichnet eine Gruppe von Druckverfahren, bei denen das Druckbild direkt von einem Computer in eine Druckmaschine übertragen wird, ohne dass eine statische Druckform benutzt wird. Bei dem Drucksystem handelt es sich meist um ein elektrofotografisches Drucksystem wie einen Laserdrucker, auch andere Verfahren finden Verwendung, beispielsweise Tintenstrahldruck. Anders als zum Beispiel im Offsetdruck wird beim Digitaldruck keine feste Druckvorlage (Druckform) benötigt, so dass jeder Bogen anders bedruckt werden kann. Das Verfahren ermöglicht personalisierte Drucke.

Es können Materialien wie z.B. Kunststoffe, Textilien Holz, Glas, Metalle, Stein, Papier etc. bedruckt werden 


Transferdruck

Transfers sind übertragbare Drucke und Applikationen, die auf unterschiedlichen Materialien anwendbar sind – abgestimmt auf das jeweilige Einsatzgebiet gibt es entsprechende Ausführungen.

Besonders im Taschen und Rucksack-Bereich findet diese Methode sehr oft Verwendung

Spezielle Materialien wie Kunststoffe, Polyester und Metall können mit diesem System ebenfalls bedruckt werden. Auch im textilen Bereich findet diese Technik häufig Anwendung. Mittels Wärmepresse werden die Transfers einfach, schnell und exakt die Artikel aufgebracht.

Präzise Linien, scharfe Konturen, feine Details, saubere und klare Farben 100% Passgenauigkeit bei Mehrfarbendruck, Strapazierfähig, Waschecht, das sind die größten Vorteile des Transferdrucks.

 

Sublimationsdruck
bezeichnet das Druckverfahren, bei dem der Farbstoff in den Trägerstoff eingedampft (sublimiert) wird. Dafür werden Transferpapiere und -folien sowie Spezialtinten verwendet, die in der Regel in ein Polyestergewebe oder Polyesterbeschichtung eingedampft werden. Es wird zunächst eine Spezialfolie mit der Sublimationstinte (seitenverkehrt) bedruckt und dann mit einer Thermotransferpresse durch Erhitzen auf bis zu 200 Grad auf das Trägermaterial übertragen. Vorteile beim Sublimationsdruck sind vor allem, dass sich unterschiedliche Materialien in Fotoqualität bedrucken lassen und die vergleichsweise geringen Kosten. Außerdem ist der Druck sehr resistent gegen UV-Strahlung und andere Umwelteinflüsse. Zum Einsatz kommen beim Sublimationsdruck normale InkJet-Drucker mit Spezialtinte. Nach dem Übertrag auf das zu bedruckende Material spürt man beim Sublimationsdruck keinen Farbauftrag, da die Tinte vollständig in das Material eindampft.

Materialien, die für Sublimationsdruck vorgesehen sind, beispielsweise Textilien, bestehend aus Polyester oder mit einer Polyesterschicht überzogen sind. Einer der herausragenden Eigenschaften dabei ist, dass der Stoff atmungsaktiv bleibt.

Die ist insbesondere bei Funktionskleidung sehr vorteilhaft.

Ebenso können Trägerstoffe mit polymerer Beschichtung wie Holz, Aluminium, Glas oder Keramik mittels Sublimationsdruck bedruckt werden.

 

Lasergravur
Unter Laserbeschriftung versteht man das dauerhafte Beschriften oder Markieren von Objekten mit Hilfe eines intensiven Laserstrahls. Laserbeschriftungen sind wasser- und wischfest und sehr dauerhaft. Sie können schnell, automatisiert und individuell erzeugt werden, weshalb das Verfahren gerne auch zur Personalisierung und Nummerierung von Einzelteilen verwendet wird.

Besonders auf Metallartikel ist diese Art der Veredlung vorzuziehen da andere Veredlungsarten

Nicht dauernd haften sind bzw. leicht abgekratzt werden können Durch den laserinduzierten Materialabtrag ist auf allen Materialien, selbst auf Porzellan und Glas, eine Gravur möglich. Die Gravur geht nicht immer mit einer Farbänderung einher, ist jedoch zumindest als Kontrast unterschiedlicher Oberflächenstrukturen sichtbar. Lasergravuren dieser Art sind sehr dauerhaft – sie können nur durch tiefes Abschleifen entfernt werden.

Bei organischen Materialien wie Papier, Pappe, Holz oder Leder werden durch die lokale Aufheizung chemische Umwandlungsreaktionen ausgelöst, die sich in einer Farbänderung äußern. Das ist vergleichbar mit dem Setzen eines Brandzeichens. Bei den ebenfalls organischen Kunststoffen kann das zwar auch der Fall sein, häufig werden aber spezielle Kunststoffe eingesetzt, bei denen durch das Erhitzen ein gezielter Farbumschlag stattfindet. Das erweitert das Spektrum der erzielbaren Farbvarianten. Ein Beispiel für dieses Verfahren sind Computertastaturen.

Mit dem Kohlendioxidlaser lassen sich auch Gravuren in Plexiglas einbringen. Dessen Strahlung wird von fast allen für Licht transparenten organischen Werkstoffen absorbiert. Lasergravuren in Plexiglas sind nicht verfärbt, sie bilden einen Kontrast lediglich aufgrund ihrer Lichtstreuung (raue Oberfläche). Sie können mittels Beleuchtung der Materialkante (vgl. Flutlicht) von innen beleuchtet werden, sodass ausschließlich die Gravuren in einer ansonsten transparenten Platte leuchten.


Doming
Doming ist eine dekorative 3D-Oberflächenbeschichtung, die Ihre Motive eine brillante und glasklare, räumliche Wirkung verleiht. Es lässt sich einfarbig wie auch 4-farbig umzusetzen.

Diese hochtransparente Beschichtung ist UV-, Wetter-, und Farb-Beständig und verleiht ihm dadurch eine lange Lebensdauer. Das Doming macht Ihre Motive stoß- und kratzfest, zudem schützt es vor Vergilben und Verblassen durch UV-Strahlen. Mit Doming 3D-Beschichtung erzielen Sie immer eine sehr edle Werbewirkung.

Das Doming kann auf verschiedenste Artikel aufgebracht werden

 

Andere Veredlungstechniken
Es stehen noch zahlreiche andere Veredlungsverfahren zu Verfügung.

Passende zu Ihrem ausgewählten Artikel bieten wir Ihnen gerne die in Frage kommenden an.

 

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